2019
9.12.19
«Himmel» und «Erde» sind Gottheiten
«Himmel» ist nicht das Universum, in dem die Astrophysiker herumturnen. «Erde» ist nicht der Planet, den der Mensch in exponentiell wachsendem Mass ausplündert. «Himmel» ist die männliche Urgottheit, «Erde» ist die weibliche Urgottheit. Und neuerdings (in epochaler Zeitrechnung liegen sich die beiden im «Brautgemach» in den Armen und feiern Permanent-Hochzeit. Das kirchliche Dogma vom numerischen «Monotheismus» ist barer Unfug. Natürlich gibt es die Einsgottheit als Anfangsgrund von Allem. Diese Anfangsgottheit hat als bisher erste und einzige Tat Zwillinge geboren, das Gottkind «Himmel» und das Gottkind «Erde». Für alles Weitere in der Wirklichkeitsgeschichte dieser Welt sind die beiden Gottheiten «Himmel» und «Erde» zuständig und verantwortlich, allerdings in enger Zusammenarbeit mit ihren Sprösslingen namens Mensch.
1.12.19 (1. Advent)
Reich-tum
Falls sich in diesen Tagen jemand fragen sollte, was denn von diesem Jesus von Nazareth für uns Heutigen bleibe, wenn die «Kirche» untergegangen ist, käme dies als eine Antwort in Frage: Das «Reich der Himmel», das mit der Geburt des Jesus von Nazareth laut Überlieferung «nahegekommen» ist, ist nicht mehr und nicht weniger als der Reich-tum der Himmel+der Erde in den Herzen der Menschen. Das ist die wirklich «gute Nachricht».
Der Königsmensch 29.5.19 / 11:25
(NZZ vom heute, S. 10, «Es explodiert die Bombe der künstlichen Intelligenz» und S. 35, «In der Herde ist es doch am schönsten») – Offenbar geht man auch im gemässigten Mainstream davon aus, der Mensch sei von Natur aus ein Herdentier und dem entsprechend manipulierbar.
Ich plädiere für den Königsmenschen. Der Königspinguin sei ihm Namenspatron.
Der Königsmensch unterscheidet sich vom Herdenmenschen in einem einzigen, aber wichtigen Gen – ja, dem Königsgen. Es macht den Königsmenschen immun gegen (beinahe) alle Herdentriebe. Und weitgehend auch gegen algorithmische Zugriffsversuche.
Der Königsmensch schafft sich sein eigenes, meist bescheidenes Reich und «herrscht» dort ohne Thron, Krone und Zepter königlich. Will heissen, oft in selbst gewählter Einsamkeit. Die einstigen «Wüstenväter» sind seine Brüder. Auf den Hauptstrassen dieser Welt ist er selten und wenn, dann meist inkognito unterwegs.
Auf persönliche Anfrage verrät er gerne, wie das von Natur aus schlummernde Königsgen aktiviert werden kann.
Unser kapital-fundamentaler Irrtum
Die Kirchenlehre verdammt das Irdische, das «Fleisch», die reale «Welt» als etwas Teuflisches. Dieser Irrtum ist annähernd zweitausend Jahre alt und in seiner Wirkung auf das Verhältnis des Menschen zum Leben im Hier und Jetzt verheerend bis auf den heutigen Tag.
Wir könnten uns jetzt – endlich – auf das Experiment einlassen, das Irdische genau so göttlich zu nehmen wie das Himmlische, sie haben ja beide die gleiche Herkunft. In der Konsequenz heisst das für uns Menschen: Das Sterben genau so zu bejahen wie das Geborenwerden.
Das Pendel mit seinen zwei Schwingungspolen sagt es uns als Gleichnis genau so wie der Fluss mit seinen zwei Ufern und der Vogel mit seinen zwei Flügeln: Den einen Flügel für besser zu halten als den anderen ist absurd.
29.4.19
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20.01.2023
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